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Flammenschutz

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Einführung in Flammschutzmittel:
Innere Flammbeständigkeit: Innere Flammbeständigkeit (Flammbeständigkeit) bezeichnet die flammhemmende Eigenschaft, die integraler Bestandteil der molekularen Struktur eines Materials ist, anstatt als Oberflächenbehandlung oder nachträgliche Beschichtung hinzugefügt zu werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen flammhemmenden Verfahren sind Materialien mit inhärenter Flammbeständigkeit nicht auf Zusatzstoffe angewiesen, die im Laufe der Zeit auslaugen könnten oder nach wiederholtem Gebrauch bzw. Waschen an Wirksamkeit verlieren. Diese eingebaute Eigenschaft ermöglicht es dem Material, kontinuierlich einer Entzündung zu widerstehen, sich nach Entfernung der Wärmequelle rasch selbst zu löschen und die Ausbreitung von Flammen zu begrenzen. In Umgebungen, in denen Brandschutz von größter Bedeutung ist, wie Krankenhäuser, Schulen und öffentlicher Nahverkehr, bieten Materialien mit inhärenter Flammbeständigkeit einzigartige Zuverlässigkeit. Sie gewährleisten langfristigen Schutz vor Brandgefahren und stellen sicher, dass Geräte, Einrichtungen und Textilien ihre flammhemmenden Eigenschaften während ihrer gesamten Lebensdauer behalten, wodurch die allgemeine Sicherheit deutlich erhöht und das Risiko von Brandunfällen minimiert wird.

FR-beschichtet: FR-beschichtet oder flammhemmend beschichtet bezeichnet ein Verfahren, bei dem eine flammhemmende Schicht auf die Oberfläche eines Ausgangsmaterials aufgebracht wird, um diesem feuerfeste Eigenschaften zu verleihen. Im Unterschied zu inhärenten FR-Materialien, deren Flammhemmung Bestandteil ihrer molekularen Struktur ist, verlassen sich FR-beschichtete Materialien auf die Zugabe von flammhemmenden Chemikalien in der Beschichtungsformulierung. Solche Beschichtungen enthalten in der Regel Substanzen wie halogenhaltige Verbindungen, phosphorhaltige Additive oder intumeszierende Wirkstoffe, die dazu dienen, die Verbrennung zu unterdrücken. Bei starker Hitze oder Flammen reagiert die FR-Beschichtung, indem sie eine schützende Kohleschicht bildet, das Ausgangsmaterial von der Wärmequelle isoliert, brennbare Gase verdünnt oder in die chemischen Reaktionen der Verbrennung eingreift. Dieses Vorgehen bietet Flexibilität und erlaubt Herstellern, Flammhemmung auf eine breite Palette bereits bestehender Materialien anzuwenden. Es wird häufig in Branchen wie Polstermöbel, Automobilinterieurs und Bau-textilien eingesetzt und bietet eine zusätzliche Schutzschicht gegen Feuer. Die Wirksamkeit von FR-beschichteten Materialien kann jedoch von Faktoren wie Abnutzung, wiederholtem Waschen oder Umwelteinflüssen beeinträchtigt werden. Dies erfordert eine sorgfältige Pflege und gelegentlich eine Wiederholung der Beschichtung, um eine kontinuierliche flammhemmende Wirkung sicherzustellen.

Brandhemmender Standard: BS5867, BS5852, BS7177, M1, B1, CPAI-84, EN14116, EN11611, JISK7201, JISL1091, NFPA701